Wiener Börse schließt schwächer - ATX verliert 0,74 Prozent

Die Wiener Börse hat am Dienstag schwächer geschlossen. Der ATX fiel um 0,74 Prozent auf 3.336,82 Einheiten.

Der heimische Leitindex präsentierte sich am heutigen Handelstag etwas orientierungslos. Nach leichten Gewinnen im Eröffnungshandel drehte er am Vormittag ins Minus. Am Nachmittag grenzte er seine Verluste zunächst wieder etwas ein, rutschte im Späthandel allerdings abermals ab.

Belastet wurde der ATX vor allem den deutlichen Kursverlusten der Bankenwerte Erste Group (minus 1,69 Prozent) und Raiffeisen (minus 1,64 Prozent). Die dritte Bankaktie im ATX hielt sich etwas besser: Die BAWAG-Titel gingen unverändert bei 44,00 Euro aus dem Handel.

Zu der seit Oktober börsenotierten Bank melden sich allmählich Analysten zu Wort: Die Raiffeisen Centrobank (RCB) hat ihre Coverage der Aktien mit einer "Buy"-Empfehlung und dem Kursziel 50,00 Euro gestartet. Etwas weniger optimistisch ist man bei der Credit Suisse: Diese bewertet die Titel mit "Neutral" und haben ihr Kursziel bei 45,00 Euro festgelegt.

Mit einem Minus von 2,18 Prozent auf 10,30 Euro quittierten die Anleger unterdessen die Halbjahresergebnisse der Zumtobel. Das Unternehmen hatte für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2017/18 einen Einbruch beim Nettogewinn von 72,2 Prozent auf 7,7 Mio. Euro gemeldet. Mitte November hatte es bereits eine Gewinnwarnung gegeben, welche die Aktien auf Talfahrt geschickt hatte. Zuletzt notierten die Titel des stark am britischen Markt engagierten Unternehmens Ende Juni 2016 tiefer - direkt nach dem Brexit-Votum.

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