Wiener Börse schließt im Minus - ATX verliert 0,7 Prozent

Die Wiener Börse hat am Mittwoch erneut im Minus geschlossen. Der ATX fiel um 22,21 Punkte oder 0,67 Prozent auf 3.314,61 Einheiten. Damit ging es für den heimischen Leitindex in einer ähnlichen Größenordnung abwärts wie am Vortag.

Wie schon am Vortag lasteten neuerlich die Kursverluste bei den Bankaktien Erste Group (minus 2,58 Prozent) und Raiffeisen (minus 1,28 Prozent) am ATX. Noch deutlicher abwärts ging es für Vienna Insurance (minus 2,68 Prozent) und die bereits am Vortag unter Druck geratenen Zumtobel-Aktien (minus 3,69 Prozent). Das Vorarlberger Beleuchtungsunternehmen hatte am Dienstag für die abgelaufenen beiden Quartale einen Gewinneinbruch gemeldet.

FACC-Titel fielen ebenfalls klar um 1,14 Prozent, obwohl der oberösterreichische Flugzeugzulieferer einen weiteren Großauftrag für den kanadischen Flugzeughersteller Bombardier an Land gezogen hat. Im Juni hatte es einen Auftrag für Flügel-Rumpf-Verkleidungen im Wert von 100 Mio. Euro gegeben. Diesmal soll es um einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag gehen.

Gegen den Trend sehr fest notierten Wolford, die mit einem Plus von 4,96 Prozent größte Gewinner im prime market waren. Der finanziell angeschlagene Vorarlberger Strumpfhersteller ist im zweiten Geschäftsquartal wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt.

Ebenfalls aufwärts ging es für die Aktien der Strabag mit einem Kurszuwachs von 1,43 Prozent. Der Baukonzern hat im Zusammenhang mit einem Altprojekt in der Region "Middle East" einen Vergleich geschlossen.

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