• Das Aus der EU-Zuckerquote drückt die Rübenpreise

    Das Aus der EU-Zuckerquote drückt die Rübenpreise

Agrana nach drei Quartalen durchwegs verbessert

Der börsenotierte Zucker-, Stärke- und Fruchtkonzern Agrana hat in den ersten drei Quartalen im Geschäftsjahr 2017/18 (per 30. November) einen Gewinn von 127,6 Mio. Euro erzielt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres gab es einen Gewinn von 95,2 Mio. Euro. Der Umsatz stieg von 1,97 auf 2,01 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) kletterte von 137,7 auf 171,6 Mio. Euro.

Das Fruchtsegment sorgte für 44 Prozent des Umsatzes und 34,5 Prozent des EBIT, das Stärkesegment für 28,6 Prozent (EBIT: 41,0 Prozent) und der Zucker für 27,4 Prozent (EBIT: 24,5 Prozent). "Im Segment Zucker führten v.a. im Vergleich zum Vorjahr höhere Verkaufspreise in den ersten sechs Monaten ebenfalls zu einer Verbesserung des Ergebnisses", so der Konzern. Das EBIT im Segment Frucht wurde leicht (plus 4,4 Prozent) auf 59,1 Mio. Euro gesteigert. Im Segment Stärke stieg das EBIT vor allem dank einer positiven Entwicklung im Ethanolgeschäft deutlich (plus 21,4 Prozent) auf 70,4 Mio. Euro.

Das dritte Quartal stand bereits im Zeichen des Endes der EU-Zuckerquoten. Schon die Monate davor "waren geprägt von Preisverhandlungen mit den Industrie- und Retailkunden. Das Auslaufen der Zuckerquote und die niedrigen Weltmarktpreise gekoppelt mit einer zu erwartenden hohen Zuckerproduktion stellten dabei die gesamte europäische Zuckerindustrie aber auch deren Abnehmer vor neue Herausforderungen. Die Abschlüsse für das ZWJ (Zuckerwirtschaftsjahr, Anm.) 2017/18 liegen nun deutlich unter dem Vorjahresniveau", teilte die Agrana mit.

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