Wiener Börse schließt erneut mit klaren Abschlägen

Die Wiener Börse hat den Handel am Freitag erneut mit klaren Abschlägen beendet. Der ATX fiel 44,36 Punkte oder 1,31 Prozent auf 3.354,12 Einheiten.

Nach einem ruhigen Vormittag nahm am Nachmittag die Volatilität an den Börsen wieder deutlich zu. Auch die Wall Street begab sich im US-Frühhandel auf eine Berg- und Talfahrt und schürte damit auch in Europa erneut Nervosität. Zuletzt notierte der Dow Jones gut behauptet. Bereits seit Anfang der Woche greift an den Märkten die Angst vor schneller als erwartet steigenden Zinsen um sich und schickt die Börsen auf Sinkflug.

Der ATX ging mit einem Wochenverlust von und 2,3 Prozent aus dem Handel. Der Chefanalyst der Erste Group, Friedrich Mostböck, fand heute Vormittag dennoch beruhigende Worte für die europäischen Märkte und insbesondere für Österreich und Osteuropa (CEE). "Die Abschläge in New York oder auch Asien werden im ATX und in CEE-Benchmark-Indizes deutlich abgefedert", sagte Mostböck im APA-Gespräch. Prinzipiell würde er nach den zwei verlustträchtigen Handelstagen in New York "nicht von einem Crash sprechen: Es ist eher eine scheibchenweise Korrektur."

Unter den Indexschwergewichten erwischte es unter anderem die OMV heute hart. Vor dem Hintergrund deutlich fallender Ölpreise büßten die Aktien des Ölkonzerns bis Handelsschluss 2,88 Prozent auf 45,84 Euro ein. Aber auch Bankwerte mussten Federn lassen: Raiffeisen verloren satte 3,41 Prozent auf 51,00 Euro und Erste Group gaben 1,88 Prozent auf 39,24 Euro ab und BAWAG fielen um 2,42 Prozent auf 44,40 Euro.

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