• Die Verbesserung des Embedded Value wurde durch ein gestiegenes Zinsumfeld begünstigt

    Die Verbesserung des Embedded Value wurde durch ein gestiegenes Zinsumfeld begünstigt

UNIQA Group steigerte Embedded Value 2017 um 3,2 Prozent

Beim börsennotierten UNIQA-Versicherungskonzern ist 2017 der Embedded Value - die Summe der Bestandswerte der Versicherungsverträge samt künftigen Erträgen daraus - um 3,2 Prozent auf 5,140 Mrd. Euro gestiegen. Der Bestandswert der Lebens- und Krankenversicherung stieg dabei um 12,2 Prozent auf 2,266 Mrd. Euro, teilte die UNIQA mit.

Der Embedded Value enthält das Nettovermögen für LV, Kranken- sowie Schaden/Unfallversicherung und den aktuellen Wert der künftigen Erträge aus dem Bestand der Lebens- und Krankenversicherung.

Die Verbesserung des Embedded Value sei durch ein leicht gestiegenes Zinsumfeld begünstigt worden, erklärte CFO Kurt Svoboda in einer Aussendung, andererseits sei es besonders erfreulich, dass sich die Profitabilität des Neugeschäfts weiter verbessert habe.

Die Neugeschäftsmarge - Kennziffer der Profitabilität des Neugeschäfts in Leben und Kranken - erhöhte sich 2017 auf 4,5 Prozent (nach 3,9 Prozent 2016), für CEE lag sie demnach bei 5,7 (4,3) Prozent. Besonders erfreulich sei die Entwicklung in Österreich, wo das klassische LV-Geschäft wegen des anhaltenden Niedrigzinsumfelds auf dem Prüfstand gestanden sei und mit Anpassungen in Richtung kapitaleffizienterer Produkte Erfolge verzeichnet worden seien. Herausforderung bleibe die weitere Transformation des Neugeschäfts hin zu mehr risiko- und fondsgebundenen Polizzen.

Die ökonomische Kapitalquote der UNIQA Group auf Basis des internen Steuerungsansatzes wird mit 210 Prozent beziffert, damit sei man weiterhin ausgezeichnet kapitalisiert.

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