Wiener Börse schließt sehr fest, ATX gewinnt 1,66 Prozent

Die Wiener Börse hat am Donnerstag sehr fest geschlossen und damit die Vortagesverluste mehr als wettgemacht. Der ATX stieg 55,96 Punkte oder 1,66 Prozent auf 3.421,10 Einheiten, nachdem er zur Wochenmitte um 0,8 Prozent verloren hatte.

In Wien wurde damit ein sehr starker Handelstag absolviert. Auch an den europäischen Leitbörsen ging es nach den Vortagesverlusten mit Ausnahme Londons wieder nach oben, aber etwas gebremster. Im Verlauf unterstützte vor allem eine sehr gute Stimmung an der Wall Street die Aktienkurse.

Am heimischen Markt kletterte die Aktie des niederösterreichischen Ölfeldausrüsters Schoeller-Bleckmann mit plus 7,2 Prozent auf 101 Euro am weitesten in die Gewinnzone. Dahinter zogen AT&S um 4,6 Prozent auf 22,75 Euro hoch und Wienerberger bauten ein Kursplus von 3,5 Prozent auf 19,97 Euro.

Weit oben in der Gunst der Anleger standen auch die Titel der schwergewichteten Banken. Raiffeisen verbuchten ein Kursplus von drei Prozent auf 27,89 Euro und Erste Group verteuerten sich um 2,7 Prozent auf 40,65 Euro.

Nach starken Produktionszahlen zogen die OMV-Anteilsscheine um 0,7 Prozent auf 48,52 Euro hoch. Der Öl- und Gaskonzern hat im ersten Quartal 2018 - nach dem Anfang Dezember erfolgten Einstieg beim russischen Erdgasfeld Juschno Russkoje - seine Produktion deutlich erhöht.

Do&Co legten nach einem Auftragserhalt 2,2 Prozent auf 52,10 Euro zu. Das Cateringunternehmen und die Lufthansa-Tochter AUA gaben die Vertragsverlängerung für die Bordverpflegung der Fluglinie bekannt.

Polytec-Titel fielen nach Ergebnisvorlage um 2,5 Prozent auf 15,54 Euro. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 konnte der Hersteller von Kunststoffteilen den Umsatz um vier Prozent auf 676,4 Mio. Euro steigern und das operative Ergebnis (EBIT) von 52,4 auf 55,1 Mio. Euro verbessern. Mit diesen Zahlen blieb das Unternehmen allerdings hinter den Erwartungen von Analysten zurück.

Verbund-Papiere schlossen mit einem Zuschlag von 2,8 Prozent bei 24,36 Euro. Die Wertpapierexperten der Berenberg Bank haben ihr Kursziel für die Papiere des Stromversorgers von 24,50 auf 27,50 Euro angehoben. Das Anlagevotum lautet weiterhin auf "Buy".

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