Wiener Börse schließt knapp behauptet

Die Wiener Börse hat am Dienstag mit einem kleinen Kursminus geschlossen. Der ATX fiel leicht um 0,10 Prozent auf 3.378,19 Einheiten.

Auch das europäische Umfeld fand keine klare Richtung. Das historische Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un lieferte den Märkten zwar etwas Unterstützung, bewegte aber nicht merklich.

Mehr Impulse erwarten sich Marktbeobachter hingegen von den in dieser Woche noch anstehenden Leitzinsentscheidungen der US-Notenbank sowie der EZB. Während in den USA eine weitere Zinsanhebung als sehr wahrscheinlich gilt, wird die EZB ihre extrem lockere Geldpolitik aller Voraussicht nach zunächst fortsetzen.

Auch die heutigen US-Daten bekamen von den Anlegern viel Aufmerksamkeit: In den USA hat sich die Inflation im Mai weiter verstärkt und den höchsten Wert seit mehr als sechs Jahren erreicht, war am Nachmittag bekannt geworden.

Die heimischen Bankwerte zeigten sich uneinheitlich. Raiffeisen zogen um 1,04 Prozent auf 28,19 Euro an. Erste Group verloren hingegen um 0,62 Prozent auf 36,75 Euro, während BAWAG um 0,94 Prozent auf 40,70 Euro stiegen.

Unter den weiteren Indexschwergewichten gaben OMV 0,98 Prozent auf 50,50 Euro nach. Die Wertpapierexperten von Barclays bewerten die Aktien des Ölkonzerns weiter mit "Equal Weight". Das Kursziel sehen sie derzeit bei 62,0 Euro. Die Wertpapierexperten der Erste Group haben ihr Kursziel von 60,8 auf 63,7 Euro angehoben. Das Anlagevotum wurde mit "Buy" bestätigt.

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