• Überschuss nach Steuern lag bei 294,3 Mio. Euro (plus 0,6 Prozent)

    Überschuss nach Steuern lag bei 294,3 Mio. Euro (plus 0,6 Prozent)

voestalpine hielt Gewinn im ersten Quartal stabil

Der börsennotierte Stahlkonzern voestalpine hat seinen Gewinn im ersten Quartal 2018/19 auf dem Niveau des Vorjahres gehalten - der Überschuss nach Steuern verharrte bei 294,3 Mio. Euro (plus 0,6 Prozent). Die Hochofen-Großreparatur in Linz reduzierte die Produktionsmenge. Hinzu kommt eine Wartungsunterbrechung in der HBI-Anlage in Texas.

Der Umsatz der voestalpine stieg im Auftaktquartal des Geschäftsjahres 2018/19 um 6,7 Prozent auf 3,47 Mrd. Euro. Ausschlaggebend dafür war vor allem die beschleunigte Nachfrage aus der Automobilindustrie. Bei der voestalpine wirkten sich inmitten der "hervorragenden Automobilkonjunktur" die Hochläufe neuer Anlagen in Nordamerika auf den Ertrag aus. Daneben zeigten auch die Abnehmerbranchen Öl- und Gas eine steigende Dynamik, der Bau- und Maschinenbausektor sei robust, so das Unternehmen.

Im operativen Geschäft ließ die voestalpine im ersten Quartal gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres etwas nach - der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verringerte sich leicht um 0,2 Prozent auf 513 Mio. Euro, die EBITDA-Marge ging von 15,8 auf 14,8 Prozent zurück. Der operative Gewinn (EBIT) sankt um 1,5 Prozent oder 5 Mio. auf 323,8 Mio. Euro. Die EBIT-Marge verschlechterte sich von 10,1 auf 9,3 Prozent.

Die gute Konjunktur wird laut Einschätzung der voestalpine bis zum Ende des Kalenderjahres 2018 anhalten. Für das gesamte Geschäftsjahr 2018/19 rechnet das Management mit einem EBITDA und EBIT "in etwa auf Vorjahresniveau".

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