Wiener Börse schließt sehr schwach

Die Wiener Börse hat am Mittwoch klar tiefer geschlossen. Der ATX fiel 1,11 Prozent auf 3.413,55 Einheiten. In Wien wurde die Verluste über weite Strecken des Handelstages ausgeweitet. Auch das europäische Börsenumfeld musste überwiegend Rückgänge hinnehmen. Zuvor hatte der heimische Leitindex ATX drei Gewinntage in Folge absolviert.

Am heimischen Markt standen Lenzing, voestalpine und Polytec nach präsentierten Geschäftszahlen im Mittelpunkt des Handelsgeschehens. Die Aktie des oberösterreichischen Faserherstellers Lenzing reagierte auf die Vorlage der Zweitquartalszahlen mit einem deutlichen Minus von 6,4 Prozent auf 100,00 Euro. Die Analysten von der Baader Bank schrieben in einer ersten Einschätzung des Zahlenwerks, dass die Erwartungen verfehlt wurden. Negativ überrascht hätten im 2. Quartal vor allem die Fremdwährungseffekte, hohe Rohstoffkosten und gestiegene Steueraufwendungen.

Die Papiere von voestalpine schlossen nach präsentierten Erstquartalsergebnissen mit minus 0,2 Prozent bei 41,74 Euro. Hier wurde das Zahlenwerk von der Baader Bank als im Rahmen der Erwartungen bewertet. Für das Gesamtjahr erscheint eine Erreichung der Vorjahresergebnisse schwerer zu schaffen, da der Aufwärtstrend bei den Stahlpreisen zum Stoppen kam, hieß es von den Experten weiter.

Polytec-Anteilsscheine gaben 0,7 Prozent auf 11,22 Euro nach. Der oberösterreichische Autozulieferer hat im ersten Halbjahr deutlich weniger Gewinn erzielt. Der Gewinn nach Steuern sank um 26,5 Prozent auf 16,6 Mio. Euro. Der Umsatz ging um 5,6 Prozent auf 328,7 Mio. Euro zurück.

Raiffeisen verbilligten sich um satte 3,2 Prozent auf 28,08 Euro. Die Bank wird am morgigen Donnerstag die jüngsten Quartalszahlen vorlegen. Die Papiere des Branchenkollegen Erste Group fielen um 0,5 Prozent auf 37,23 Euro.

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