Wiener Börse schließt deutlich schwächer, ATX verliert 1,46%

Die Wiener Börse hat am Donnerstag merklich tiefer geschlossen. Der ATX fiel um 49,86 Punkte oder 1,46 Prozent auf 3.363,69 Einheiten. In einer verhaltenen europäischen Börsenlandschaft musste der heimische Markt damit überdurchschnittliche Verluste hinnehmen. Bereits am Vortag war der ATX um 1,1 Prozent gefallen.

In der laufenden Berichtssaison stand heute die Raiffeisen Bank International (RBI) nach einer Zahlenvorlage im Rampenlicht. Die RBI erzielte im zweiten Quartal einen Konzerngewinn von 357 Mio. Euro und lag damit unter dem Gewinn vom ersten Vierteljahr (399 Mio. Euro) sowie auch unter dem Vorjahreswert. Die RBI-Aktien reagierten mit einem deutlichen Minus von sechs Prozent auf 26,39 Euro.

Die Papiere des Branchenkollegen Erste Group kamen um 1,6 Prozent auf 36,64 Euro zurück. Europaweit standen die Bankenwerte auf den Verkaufslisten der Anleger. Unter den weiteren Schwergewichten in Wien verloren OMV um 2,5 Prozent auf 46,39 Euro.

Zum Wochenschluss werden die Post und Rosenbauer ihre jüngsten Quartalszahlen präsentieren. Im Vorfeld gaben die Post-Titel moderate 0,05 Prozent auf 39,38 Euro nach. Die Aktien des Feuerwehrausrüsters Rosenbauer ermäßigten sich um 0,8 Prozent auf 51,60 Euro.

voestalpine schlossen mit einem Kursrückgang von 1,05 Prozent bei 41,30 Euro. Die Analysten der Credit Suisse haben ihr Kursziel für die Aktien des Stahlunternehmens nach den jüngsten Quartalszahlen von 52,0 auf 54,0 Euro nach oben revidiert. Das Anlagevotum "outperform" wurde unverändert belassen.

Die Lenzing-Titel erholten sich um 1,3 Prozent auf 101,3 Euro. Am Mittwoch waren die Titel des Faserherstellers in Reaktion auf enttäuschend aufgenommene Quartalszahlen um 6,4 Prozent abgerutscht.

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